Werbevorlagen für alle Druckstufen Firmenlogos Geschäftsausstattung Werbeflyer Werbeanzeige Programmheft Broschüre Kataloge

Werbeposter Werbeplakat Plakatwände Postkarte Visitenkarte Briefpapier Couverts Einladungskarte Gutschein Fahne Banner bedruckte Werbegeschenke Fotoalbum Präsentationsvorlage Werbe-DVD Kfz.- Außenbeschriftungen Anfahrtsskizze Homepagegestaltung Produktfotografie Werbefotografie Produktmarketing Firmenmarketing Individuelle Projektbearbeitunge Marketing Konzeptentwicklung IT-Support Textgestaltung Werbetexte Speisekarte Preisliste Buchvorlage Buchdruckumsetzung Diplom- und Doktorarbeiten Rhein Siebengebirge Werbung Gestaltung Bonn Köln Bad Honnef Rheinbreitbach Siegburg Königswinter


LEISTENHERNIE


Unter Leistenhernien (= Leistenbrüchen) versteht man Hernien unmittelbar oberhalb des Leistenbandes, einer Bindegewebsplatte, die einen Teil der Verbindung der Bauchmuskeln mit dem Beckenskelett bildet. An dieser Stelle, dem sog. Leistenkanal tritt normalerweise bei der Frau ein Aufhängeband der Gebärmutter, beim Mann der Samenstrang durch die Bauchdecken.


Was sind die Ursachen von Leistenhernien?

Der Leistenkanal ist eine natürliche Schwachstelle der Bauchwand, bei Männern in viel ausgeprägterem Masse als bei Frauen. Deshalb sind auch Leistenhernien beim Mann viel häufiger. Außerdem besteht vor der Geburt eine Ausstülpung des Bauchfells in den Leistenkanal, beim Mann bis zum Hoden. Diese Ausstülpung bildet sich kurz vor der Geburt zurück. Diese Rückbildung ist nicht immer vollständig, die vorbestehende Ausstülpung bildet dann früher oder später den Bruchsack der Leistenhernie. Andere Formen der Leistenhernie entstehen durch starke wiederholte Druckerhöhungen im Bauchraum, z.B. bei chronischem Husten, häufigem Pressen oder schwerer körperlicher Arbeit.


Welches sind die Symptome einer Leistenhernie?

Das häufigste Symptom einer Leistenhernie ist eine plötzlich auftretende, oft schmerzlose Vorwölbung der Bauchhaut neben dem Schambeinhöcker. Die Vorwölbung ist oft nur im Stehen und beim Pressen vorhanden, im Liegen verschwindet sie spontan. Bei voller Blase und vollem Darm kommen gelegentlich leichte Schmerzen dazu. Viele Patienten berichten über ein Fremdkörpergefühl im Sitzen. Bei länger bestehenden, fortgeschrittenen Hernien kann die Schwellung bis in den Hodensack reichen und von außen durch die Kleidung sichtbar werden. Oft verschwindet in diesem Stadium die Schwellung im Liegen nicht mehr von selbst. Die Patienten müssen die im Bruchsack gefangenen Organe liegend durch langsame Massage wieder in den Bauchraum befördern. Diese Hernien verursachen oft Beschwerden beim Pressen, beim Stuhlgang oder beim Wasserlassen.


Was ist eine "eingeklemmte" Hernie?

Bei der eingeklemmten Hernie lassen sich die im Bruchsack gefangenen Organe - meist handelt es sich um eine Dünndarmschlinge - weder durch den Patienten noch durch den Arzt wieder in den Bauchraum zurückbefördern. Meist bestehen starke Bauchschmerzen, welche einerseits darauf beruhen, dass der in der Bruchpforte eingeklemmte Darm nicht mehr durchgängig ist und andererseits auch dessen Blutversorgung an der gleichen Stelle durch den Druck von außen unterbrochen ist. Die Unterbrechung der Blutversorgung führt innerhalb von Stunden zum Absterben des im Bruchsack gefangenen Darmstücks, deshalb ist in dieser Situation immer eine Notfalloperation erforderlich.


Wie und wann wird eine Leistenhernie behandelt?

Die einzige Erfolg versprechende Behandlung der Leistenhernie ist die Operation. In Ausnahmefällen kann zur Überbrückung der Zeit bis zu Eingriff der Einsatz eines Bruchbandes sinnvoll sein. Als längerfristige Maßnahme sind jedoch diese Vorrichtungen nutzlos, sie können sogar durch Druckschädigung der Bauchdecken bei langjähriger Verwendung eine spätere Operation erschweren. Der Zeitpunkt der Operation richtet sich nach den Beschwerden, der Größe der Hernie und ihrer Einklemmungstendenz. Der optimale Operationszeitpunkt muss mit jedem Patienten individuell festgelegt werden, dabei fallen neben den aktuellen Beschwerden und der Größenzunahme der Hernie auch geplante Aktivitäten, insbesondere Reisepläne, ins Gewicht. Nachdem alle Leistenhernien im Lauf der Zeit größer werden und geplante Operationen immer bessere Erfolgsaussichten haben als Notfalleingriffe, empfiehlt sich auch bei Patienten mit wenig Beschwerden die Operation in der Regel innerhalb von 6 Monaten nach Diagnosestellung.


Epidemiologie (Hintergrundzahlen und -Fakten) der Leistenhernie

Die Operation der Hernie (Leistenbruch, Schenkelbruch, weiche Leiste) ist der häufigste chirurgische Eingriff in den Industrienationen. In den USA werden jährlich mehr als 800.000 Hernienoperationen durchgeführt und verbrauchen mehr als 3 % der Gesamtausgaben im US-Gesundheitswesen, in der Bundesrepublik Deutschland sind es jährlich etwa 220.000 Eingriffe. Männer erkranken mindestens achtmal häufiger an einer Leistenhernie als Frauen. 3 bis 4 % aller Männer hatten bereits eine Operation oder werden noch eine Operation haben. Bei afrikanischen Männern ist die Erkrankung etwa dreimal so häufig als bei Europäern.


Der Entstehungsmechanismus (Pathogenese) ist multifaktoriell. Am häufigsten tritt er im Kindesalter auf, verursacht durch den Durchtritt des Hoden durch den Leistenkanal, der sich in der Folge in diesen Fällen nicht ausreichend schließt. Bei Frühgeborenen ist sogar jedes dritte Kind betroffen. Weitere Häufigkeitsgipfel finden sich beim jungen Erwachsenen, vermutlich bedingt durch körperliche Arbeit und Sport, und im höheren Lebensalter durch die Schwächung der kollagenen Fasern des Bindegewebes. Da die Gefahr einer Einklemmung des Bruches (sog. Inkarzeration) immer besteht und es dadurch zu Durchblutungsstörungen des Darmes und des Bauchfells (Netz; Omentum) bis hin zum Absterben (Nekrotisierung) kommt, muss ein Leistenbruch immer operiert werden. Dabei handelt es sich um eine sogenannte elektive Operation, d.h. der Eingriff kann in Ruhe geplant


START      ·      HERNIEN INFO      ·      TEAM      ·      AKTUELLES      ·      OP-METHODEN      ·      KOMPETENZ      ·      ANFAHRT      ·      KONTAKT      ·      ENGLISH

hernienzentrum_koeln_neumarkt_pan_klinik_leisten_bauchwand_nabelbruch_sportlerleiste.html
aktuelle_hernien_informationen_hernienzentrum_koeln_neumarkt_pan_klinik/aktuelle_hernien_informationen_hernienzentrum_koeln_neumarkt_pan_klinik.html
hernia_center_cologne_neumarkt_pan_clinicum_professional_hernia_competence_made_in_germany.html
kontakt_hernienzentrum_koeln_neumarkt_pan_klinik.html
hernien_informationen_leisten_bauchwand_nabelhernien_hernienzentrum_koeln_neumarkt_pan_klinik.html
praxisteam_dr_bernd_stechemesser_hernienzentrum_koeln_neumarkt_pan_klinik.html
anfahrt_hernienzentrum_koeln_neumarkt_pan_klinik.html
operationsverfahren_leisten_bauchwand_nabelhernien_hernienzentrum_koeln_neumarkt_pan_klinik.html
kompetenz_hernienchirurgie_leisten_bauchwand_nabelhernien_hernienzentrum_koeln_neumarkt_pan_klinik.html

UNSERE LEISTUNGEN:

Leisten-, Bauchwand- und Nabelbrüche

Narbenbrüche

Wiederholungsbrüche

Sportlerleiste

laparoskopische Operationen der Bauchorgane

(Galle, Appendix, Magen)

KONTAKT:

Hernienzentrum Köln

Zeppelinstr. 1

50667 Köln / Neumarkt-Galerie

Tel.: 0221- 277 6431

Fax: 0221 -277 6432


info@hernienzentrumkoeln.de

www.hernienzentrumkoeln.de

Impressumimpressum_hernienzentrum.html